Doch, ja.

Ich existiere. Besser sogar, ich lebe ein bisschen mein Leben. Manchmal geht das besser, und dann wieder eher mies, aber das Nichts ist derzeit an den Rand meines Sichtfelds gerückt. Ich weiß, dass es da ist. Wahrscheinlich wartet es, bis ich mal wieder ganz blöd stolpere über einen Menschen oder ein Glas Wein.

Solange es da hinten herumlungert, könnte ich mich ja entspannen. Ich kann mich aber nicht entspannen. Ein Auge blickt immer über die Schulter. Damit ich sehe, wenn es sich nähert, und sofort die Tageslichtlampe einschalten oder sehr viele Fantasybücher kaufen kann. Ich möchte es eigentlich nicht sagen, aber Harry Potter hat mir einmal eine superbeschissene Phase unterbrochen. Ich las alle Bände, ich es damals gab (1-4) am Stück und fühlte mich währenddessen ziemlich gut. Danach dann wieder das Nichts, aber hey. Die Pause war schön.

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2 Gedanken zu “Doch, ja.

  1. Mein Herz macht einen kleinen Sprung. Dieser Blog war der Grund, warum ich mir hier überhaupt ein Profil angelegt habe. Ich maße mir nicht an zu sagen, daß ich verstehe, aber ich lese Ihre Einträge und es ergibt für mich so vieles einen Sinn. Danke, dass Sie wieder schreiben!

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